Marshmallowcreme – perfekt als Brotaufstrich oder Kuchenfüllung (vegan)
Diese Marshmallowcreme ist der Himmel auf Erden!
Manchmal, da hab ich so Phasen, in denen ich furchtbar gern ungesundes Zeug inhaliere. Und diese Marshmallowcreme gehört absolut dazu. Denn auf einem frisch gerösteten Brot ist das für mich absoluter Genuss. Und mal ehrlich, es muss nicht immer alles healthy und voller Nährstoffe sein. Manchmal sind Genussmittel, wie diese Creme, absolut drin und die Balance macht’s.
Weitere Ideen für Aufstriche findest du hier.
Diese Zutaten brauchst du:
Aquafaba
Aquafaba ist die aufgeschlagene Basis der Marshmallowcreme und sorgt für das typische Volumen und die fluffige Konsistenz. Beim Aufschlagen bildet es stabile Luftblasen, die die Creme leicht, cremig und überraschend standfest machen.
Puderzucker
Puderzucker löst sich extrem schnell und fein auf, wodurch die Creme eine glatte, seidige Struktur bekommt. Außerdem stabilisiert er die geschlagenen Aquafaba-Blasen und sorgt für die nötige Süße.
Guarkernmehl
Guarkernmehl wirkt als sanftes Bindemittel und verhindert, dass die Creme später wieder in sich zusammensackt. Es verleiht zusätzliche Stabilität und macht die Konsistenz etwas dichter und streichfähiger.
Zitronensaft
Zitronensaft hilft beim Aufschlagen, weil die leichte Säure die Proteine im Aquafaba stärkt und so die Struktur verbessert. Gleichzeitig sorgt er für einen minimal frischen Unterton, der die Süße ausbalanciert.
Vanillezucker
Vanillezucker bringt ein warmes, rundes Aroma in die Creme, das den Marshmallow-Charakter erst so richtig komplett macht. Er hebt die Süße hervor, ohne aufdringlich zu wirken, und gibt der Creme einen angenehmen Duft.
Dazu passt die Marshmallowcreme:
Die vegane Marshmallowcreme ist ein kleines Allroundtalent und macht überall dort eine gute Figur, wo es fluffig, süß und ein bisschen luxuriös sein darf.
Aufs Brot gestrichen wirkt sie wie der etwas frechere Cousin von Marmelade und Erdnussbutter.
Als Kuchenfüllung oder Topping verpasst sie Torten, Cupcakes und Blechkuchen eine Wolkenoptik, die fast zu hübsch zum Anschneiden ist.
Auch heißer Kakao oder Kaffee freuen sich über einen Klecks davon – der schmilzt darin wie ein verträumter Schneeball.
Und wenn du ganz mutig bist: Zwischen zwei Kekse gepackt entsteht ein spontanes veganes „Marshmallow Sandwich“, das nur darauf wartet, heimlich vernascht zu werden.
Was, wenn ich kein Guarkernmehl habe?
Wenn du kein Guarkernmehl zur Hand hast, gibt es einige praktische Alternativen, die deine vegane Marshmallowcreme trotzdem stabil und cremig machen. Johannisbrotkernmehl* ist der ähnlichste Ersatz und sorgt für eine sanfte, zuverlässige Bindung, braucht aber manchmal einen Moment, bis es richtig wirkt. Tapiokastärke* funktioniert ebenfalls prima und verleiht der Creme eine leicht elastische, geschmeidige Textur – solange du sie vorsichtig dosierst, damit nichts gummiartig wird. Agar-Agar* ist eine weitere Möglichkeit, macht die Creme aber fester und muss zuvor aufgekocht werden, weshalb sie sich eher für sehr stabile Versionen eignet. Und wenn du nur ein kleines bisschen mehr Stand brauchst, können auch etwas zusätzlicher Puderzucker oder ein Spritzer Zitronensaft überraschend viel bewirken.
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Kennst du schon meine liebsten Küchenhelfer? Hier findest du, was ich zuhause verwende, um die Rezepte für dich zuzubereiten.*
Das brauchst du für meine Marshmallowcreme:
- 120 g Aquafaba (abgetropftes Kichererbsenwasser)
- 1 TL Guarkernmehl*
- 1/2 TL Zitronensaft
- 1,5 EL Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker*
Als erstes schüttest du das Aquafaba in ein hohes Gefäß, gibst das Guarkernmehl und den Zitronensaft dazu. Schlage die Masse so lange auf, bis eine Konsistenz wie bei Eischnee entstanden ist.
Dann lässt du den Puderzucker und Vanillezucker einrieseln und schlägst das Ganze noch einmal für mindestens 5 Minuten auf. Die Konsistenz sollte langsam sämig zäh werden. Wenn das erreicht ist, ist deine Marshmallowcreme fertig.
Jetzt nur noch in saubere Schraubgläser abfüllen oder direkt weiterverarbeiten.
Tipp: Gekühlt hält sich die Creme etwa eine Woche.
Guten Appetit!
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Marshmallowcreme
Kochutensilien
- 1 Rührgerät
- 1 Rührschüssel
- 1 Küchenwaage
- Schraubgläser
Zutaten
- 120 g Aquafaba Kichererbsenwasser
- 1 TL Guarkernmehl gehäuft
- ½ TL Zitronensaft
- 1 ½ EL Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
Anleitungen
- Als erstes schüttest du das Aquafaba in ein hohes Gefäß, gibst das Guarkernmehl und den Zitronensaft dazu. Schlage die Masse so lange auf, bis eine Konsistenz wie bei Eischnee entstanden ist.
- Dann lässt du den Puderzucker und Vanillezucker einrieseln und schlägst das Ganze noch einmal für mindestens 5 Minuten auf. Die Konsistenz sollte langsam sämig zäh werden. Wenn das erreicht ist, ist deine Marshmallowcreme fertig.
- Jetzt nur noch in saubere Schraubgläser abfüllen oder direkt weiterverarbeiten.
Notizen
- Johannisbrotkernmehl ist der ähnlichste Ersatz und sorgt für eine sanfte, zuverlässige Bindung, braucht aber manchmal einen Moment, bis es richtig wirkt.
- Tapiokastärke funktioniert ebenfalls prima und verleiht der Creme eine leicht elastische, geschmeidige Textur – solange du sie vorsichtig dosierst, damit nichts gummiartig wird.
- Agar-Agar ist eine weitere Möglichkeit, macht die Creme aber fester und muss zuvor aufgekocht werden, weshalb sie sich eher für sehr stabile Versionen eignet.
- Und wenn du nur ein kleines bisschen mehr Stand brauchst, können auch etwas zusätzlicher Puderzucker oder ein Spritzer Zitronensaft überraschend viel bewirken.
Lass es dir schmecken!
♥-lichst, die Julie
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