Käsekuchen mit Mohn und Apfel ist ein genial einfacher Kastenkuchen, den man probiert haben muss. Optisch ein Highlight ist der versunkene Apfel in der Mitte
Kuchen,  Süßes,  vegetarisch

Rezept: Käsekuchen mit Mohn und Apfel

Käsekuchen mit Mohn und Apfel – eigentlich eine Kombination, die ich selten bis nie sehe. Vor allem nicht aus der Kastenform. Dabei ist sie soooo gut.

Wusstest du, dass Mohn durch seinen hohen Anteil an Eisen, Magnesium und Calzium richtig punkten kann? Darüber hinaus bestehen diese kleinen schwarzen Samen zu etwa 40-50 % aus Öl und zu 20 % aus Eiweiß. Eine richtig gute Quelle ist er außerdem für die Aminosäuren Leucin und Lycin. Damit ist der Kuchen auch schon fast wieder gesund oder?

Und wenn ich da nur an den Spruch “An apple a day keeps the doctor away” denke, sollten wir alle viel mehr Apfelkuchen essen. Äpfel für alle! Nee, ehrlich! Äpfel wachsen hier in der Region wirklich gut und punkten allein durch kurze Transport- und Lagerwege. Außerdem sättigen sie durch die vorhandenen Pektine gut und die in Äpfeln enthaltenen Ballaststoffe wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Mohn, Apfel und Quark - ein leckerer Kuchen mit Effekt: Rezept mit Schritt für Schritt Anleitung auf Cappotella, dem Foodblog im XXL-Format

Tja und Käsekuchen ist eben Käsekuchen. Das sollte, finde ich, ganz klar als Grundnahrungsmittel anerkannt werden oder? Quark und Eier sind außerdem tolle Eiweißlieferanten und damit wird der Kuchen wirklich gesund.

Den Zucker und das Mehl vernachlässigen wir einfach. Irgendwas muss den Geschmack ja tragen oder? Zumindest ein kleines bisschen. Also einigen wir uns nun darauf, dass dieser Kuchen durch und durch gesundheitsförderlich ist, wenn man beide Augen zudrückt.

Und er schmeckt soooo herrlich bombastisch! Ich liebe ihn. Deswegen ist jetzt Schluss mit Analyse und los geht es mit dem Rezept!

Käsekuchen Anschnitt - ein tolles Rezept für effektvollen Kastenkuchen auf Cappotella

Was du für den Käsekuchen mit Mohn und Apfel brauchst:

Für den Mohnteig:

  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 125 g weiche Butter
  • 75 g Backmohn
  • 75 g Weizenmehl
  • 2 cl Rum oder Rumaroma
  • 1 TL Backpulver

Für den Käsekuchenteig:

  • 500 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 50 g (abgemessen mit der Küchenwaage) Vanilleöl – alternativ Sonnenblumenöl und Vanillearoma
  • 80 g Zucker
  • 45 g Speisestärke

Außerdem:

  • 2 mittelgroße Äpfel
  • Zitronensaft
  • Öl zum Ausfetten der Kastenform

Der Backofen wird auf 160 Grad Umluft vorgeheizt und die Backform ausgefettet – sofern du keine Silikonbackform hast.

Die Zutaten des Mohnteigs rührst du jetzt der Reihe nach zu einem festeren Rührteig zusammen und gibst ihn in die ausgefettete Kastenkuchenform.

Für den Käsekuchenanteil verrührst du ebenfalls alle Zutaten dafür der Reihe nach und gibst diese Masse der Länge nach in die Kuchenform.

Die Äpfel werden geschält, geviertelt und vom Gehäuse befreit. Dann dürfen die Apfelstücke einmal mit Zitrone eingepinselt werden, damit sie nicht dunkel werden, und kommen mit der Spitze nach unten – dass der Apfelrücken nach oben aus dem Kuchen schaut – mittig der Länge nach in den Käsekuchenteig.

Jetzt darf der Kuchen für etwa 55 Minuten im Ofen ausbacken und im Anschluss noch etwa eine Stunde bei leicht geöffneter Backtüre nachziehen. Die Quarkmasse braucht noch ein wenig, bis sie wirklich fest ist, dann kannst du den Kuchen stürzen.

Viel Spaß beim Nachbacken!

 

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